10 Apps für ein nachhaltigeres Leben

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Unterwegs der Umwelt etwas Gutes tun!

Foto: unsplash/Casey Horner

10 Apps für ein nachhaltigeres Leben

Welche Tiefkühlpizza kann guten Gewissens im Einkaufskorb landen? Wo gibt es faire Mode? Wie kannst du gezielt deinen ökologischen Fußabdruck verkleinern? Und was genau bedeuten die vielen Bio- und Fairtrade-Labels? Wer nachhaltiger leben möchte, kann neben entsprechenden Blogs auch durch verschiedenste Apps kompetente Ratschläge in Sachen Energieverbrauch, Umweltschutz und Foodwaste erhalten. Die Umwelt-Apps geben einfache Tipps und viele nützliche Infos für einen bewussteren Alltag im Konsum-Dschungel, machen Spaß und helfen sogar beim Sparen. Wir stellen darum einige spannende und vor allem hilfreiche unter ihnen vor, die dich zu einem grüneren Lifestyle führen.

1. Such dich grün

Diese App zeigt alle Bioläden, Märkte und Öko-Cafés in der Nähe an, zusammen mit den entsprechenden Nutzerbewertungen und Zusatzinfos über Angebot, Qualität und Preisdimensionen der einzelnen Shops. Außerdem enthält die App eine nützliche Übersicht über Bio-Siegel, Nachrichten, sowie aktuelle Angebote, die über einen Barcode-Scanner abgerufen werden können.

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2. EcoChallenge

Umweltschutz ist ein ernstes Thema, aber keines, das Du nicht auch spielerisch angehen kannst. Die EcoChallenge stellt darum deine Nachhaltigkeit wöchentlich mit zwei neuen Aufgaben auf die Probe. Wertvolle Tipps zum jeweiligen Wochenthema gibt es obendrauf – beispielsweise im Umgang mit Plastikmüll oder wie das Abendessen ganz einfach nur mit Produkten aus der Region gekocht wird. Die von der Uni Potsdam stammenden Macher wollen die Menschen damit zum einem nachhaltigeren Lebensstil animieren. Während der Challenge dokumentiert die App den Fortschritt, der dann mit Freunden etwa auf Facebook geteilt werden kann, um so gleich noch mehr Leute zum Mitmachen zu bewegen.

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3. Zu gut für die Tonne

Diese App macht sich mit nützlichen Infos und Rezepten für eine kreative Resteküche und gegen Food Waste stark. Viele Lebensmittel landen im Abfall, weil man für sie kurz vor dem Verfall keine Verwendung mehr findet. Eine riesige Rezeptdatenbank mit Rezepten von Spitzenköchen macht „Reste essen“ wieder attraktiv. Gezeigt werden unter anderem Rezepte von Sarah Wiener, Tim Mälzer, Daniel Brühl. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft startete die Initiative Zu gut für die Tonne! bereits 2012.

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4. Too Good To Go

Bei Too Good To Go geht es darum, Foodsharing und Schnäppchenjagd zu verbinden. Kurz: Restaurants bieten überschüssiges Essen nach Ladenschluss zum Symbolpreis an. So springt dabei für dich günstiges Sushi, leckere Snacks und anderes Essen raus und Restaurants müssen nicht so viel in die Biotonne hauen. Dazu schaust Du in der App einfach, welche Restaurants in Deiner Stadt dabei sind. Reservierst Du Dir eine Foodbox, bekommst Du auf Deinem Smartphone ein Zeitfenster angezeigt, in dem Du das Essen abholen kannst. Das ist meistens kurz vor Ladenschluss, manchmal auch in der Mittagspause.

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5. Codecheck

Mit dem Codecheck bekommst du Informationen zu bedenklichen Inhaltsstoffen und Gütesiegeln vieler bekannter und gängiger Produkte. Dafür musst du einfach den Barcode bzw. die EAN-Nummer deiner Lebensmittel oder Kosmetik scannen: In wenigen Sekunden erfährst du, was die Inhaltsstoffe bedeuten. Ob Palmöl, Mikroplastik, Nanopartikel, Parabene, Paraffine, zu viel Zucker etc. die App zeigt alles auf einen Blick. Darüber hinaus bietet stets auch die besseren Alternativen an und filtert nach individuellen Bedürfnissen, was in den Einkaufswagen darf.

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6. Ecosia

Die Suchmaschine die Bäume pflanzt. Denn Ecosia spendet mindestens 80% des Gewinns aus Werbeeinnahmen an ein Aufforstungsprojekt in Burkina Faso. Bisher wurden so über 4 Millionen Bäume gepflanzt. Und dafür musst du dir die App nur kostenlos herunterladen und kannst beim Bäumepflanzen helfen, indem im Web surfst. Für Bäume haben sich die Macher entschieden, da mehr als 25% der Weltbevölkerung um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, auf Waldressourcen angewiesen sind. Zudem bekämpft das Bäumepflanzen den Klimawandel, stellt Landschaften wieder her und schützt die Tierwelt und den Menschen durch Ernährung, Beschäftigung und Bildung.

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7. Oroeco

Mit Oroeco kannst du deinen eigenen CO2-Fußabdruck messen und gleichzeitig lernen, ihn zu verringern. Unter die Lupe genommen werden dabei alle Teile des täglichen Lebens, wie der Weg zur Arbeit, der Lebensmittelkonsum, das Einkaufen oder der Energieverbrauch zu Hause. Dabei kannst du automatisch deine Auswirkungen auf das Klima verfolgen und sehen, wie sich jeder Teil des Lebens direkt auf das Klima auswirkt. Personalisierte Tipps zeigen dir dabei, welche Kilmaschutzmaßnahmen du einfach umsetzen kannst, dabei auch noch Geld sparst.

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8. Saisonkalender (aid infodienst e.V.)

Wer weiß heutzutage denn noch spontan, welches Obst und welches Gemüse wann und wie lange Saison hat?? Aber gerade, wenn du lokal einkaufen willst, brauchst du etwas für den schnellen Überblick. Diese App liefert dir alle nötigen Infos und kennt zusätzlich noch die Saison von Pilzen, Kräutern und Nüssen. Importe kaufen zu müssen, wird damit in jedem Fall viel seltener. Am Anfang wird nach dem Standort gefragt, über den du dich gerne informieren möchtest und dann steht dem Einkauf ohne schlechtes Gewissen ab sofort nichts mehr im Wege.

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9. Fair Fashion

Nachhaltigkeit hängt nicht mir mit einem fairen Einkauf zusammen, sondern sollte auch beim Kauf von Kleidung und Schuhen eine Rolle spielen. Diese App zeigt, welche Marken wie umwelt- und menschenfreundlich produzieren. Außerdem gibt sie Auskunft über Transparenz, Kodex, Kontrolle und Umsetzung der Sozialstandards der einzelnen Unternehmen.

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10. WWF-Fischratgeber

Die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass mittlerweile dreißig Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt und 57 Prozent voll befischt sind. Du möchtest zwar nicht komplett auf Fisch verzichten, aber diesen Irrsinn der konventionellen Fischerei ebenfalls nicht weiter unterstützen? Der WWF-EInkaufratgeber hilft seinen Nutzerinnen und Nutzern dabei, mit ihrer nachhaltigen Einkaufsentscheidung ihren persönlichen Einfluss auf die Fischereiwirtschaft auszuüben. Dabei wird erklärt, welche Fische und Meeresfrüchte geschont werden sollten, weil sie durch Überfischung bereits gefährdet sind. Nach dem Ampelprinzip wird dann angezeigt, welche Fischarten bedenkenlos gekauft werden können.

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